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Wie steht es um die Notfallversorgung auf den Halligen?

Frisch zum Start des neuen Semesters konnten die eHealth-Master-Studierenden einem spannenden Gastvortrag von Lukas Dölger über das Telemedizin-Projekt HALLIGeMED folgen. Das Projekt wurde am Institut für Rettungs- u. Notfallmedizin (IRuN) am UKSH-Standort Kiel implementiert. 

In Schleswig-Holstein ist das IRuN das größte, notfallmedizinische Institut und sorgt für eine hochwertige Notfallversorgung am UKSH. Zudem gehört dem Verantwortungsbereich die Qualitätssicherung der innerklinischen Notfallmedizin an sowie die Beratung des UKSH und externen Organisationen durch Erfahrungen und Kompetenzen in der prä- und innerklinischen Notfallversorgung, Intensivversorgung wie auch Katastrophenmedizin. 

Lukas Dölger, wissenschaftlicher Projektkoordinator in der Telenotfallmedizin und ehemaliger eHealth-Masterstudent der Hochschule Flensburg, nahm sich die Zeit, die Studierenden umfassend über das Forschungsprojekt zu informieren. Aufgrund der andauernden Covid-19-Pandemie erfolgte der Vortrag in virtueller Form. 

Hinter dem Projekt mit der Laufzeit von 2018 bis 2020 steht die Telenotfallversorgung auf den Halligen im Kreis Nordfriesland. Hierbei galt es, die Versorgung in medizinischen Notfällen der Bewohner*innen und Tourist*innen zu optimieren. Da auf den Halligen spezielle geografische Herausforderungen (wie beispielsweise Sturmfluten) bestehen, war es das Ziel, mit Hilfe von innovativen Ansätzen die Notfallversorgung zu verbessern. 

An dem Projekt beteiligten sich folgende Partner: UKSH, Leitstelle Nord, Klinikum Nordfriesland, IRuN, Kassenärztliche Vereinigung SH, Kreis Nordfriesland und das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren sowie das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration.

Den Studierenden wurden unter anderem Einblicke in die Datenübertragungstechnologie im Rahmen der Notfallversorgung gewährt und die Organisation der Telemedizinzentrale in Kiel vorgestellt. 

Des Weiteren beleuchteten die Teilnehmer*innen ökonomische Aspekte der Projektimplementierung wie auch die Veränderungen in der Versorgungsqualität, über die sich nach der Evaluationsphase nunmehr Aussagen machen lassen.

Im Anschluss an den Vortrag startete eine Diskussionsrunde mit den Studierenden, in der sich alle interaktiv über das Projekt austauschten und Lukas Dölger offengebliebene Fragen ausführlich beantwortete. 

In den unterschiedlichen Einrichtungen des UKSH waren in der Vergangenheit schon häufig eHealth-Studierende im Rahmen Ihres Praxissemesters tätig. 

Trotz der virtuellen Zusammenkunft konnte den Studierenden heute ein guter Einblick in die Telemedizinpraxis gewährleistet werden. Die Studierenden der Hochschule Flensburg freuen sich dennoch darüber, zukünftig Gastvorträge wieder in natura erleben zu dürfen.