Studienbeginn Master eHealth im Sommersemester und Wintersemester möglich

Telemedizinprojekt HalliGeMED im Masterstudiengang eHealth

Trotz der aktuellen Situation gelang es am Donnerstagmorgen einen Gastvortrag des Instituts für Rettungs- und Notfallmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (IRUN) für die Studierenden im Master eHealth und Bachelor Krankenhausmanagement zu planen – diesmal online in Form einer Videokonferenz mit allen Studierenden und den Rednern Dr. med. Niels Renzig, stellvertretender Direktor am IRUN, und Lukas Konstantin Dölger, Projektkoordinator Telemedizin am IRUN und eHealth-Master Absolvent der Hochschule Flensburg. 

Die Referenten gaben einen spannenden Einblick in das Institut für Rettungs- und Notfallmedizin am UKSH, dem größten, notfallmedizinischen Institut in Schleswig-Holstein, das notfallmedizinische Aus- Fort- und Weiterbildungen anbietet. Prof. Dr. Lehr organisierte die interdisziplinäre Veranstaltungen für die Studierenden des Masterstudiengangs eHealth und Bachelors Krankenhausmanagement, um den Austausch zwischen angehenden Gesundheitsexperten und etablierten Institutionen zu fördern.

Hauptthema des Vortrags war die Vorstellung des Projekts „HALLIGeMED“. Das Projekt beschäftigt sich mit den Herausforderungen der akutmedizinischen Behandlung auf den Halligen. Im Rahmen des durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren und das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration geförderte Projekt wird das Fachpersonal auf den Halligen bei der Versorgung der Patienten durch Fachärzte des UKSH unterstützt. Dies geschieht durch die Implementierung eines telemedizinischen Assistenzsystems um eine bessere Vernetzung zwischen notfallmedizinischem Personal zu ermöglichen, mit dem Ziel, die Patientensicherheit zu verbessern, indem die Patienten frühestmöglich ärztliche Behandlung erlangen, auch vor Eintreffen eines Notarztes durch einen Hubschrauber. Ein sehr innovatives Projekt in dem eHealth praktische Anwendung findet. Die Studierenden des Masterstudiengangs eHealth lauschten dem virtuellen Vortrag gespannt und brachten ihre Fragen gezielt in den Vortrag ein, sodass ein bilateraler Austausch mit den Experten aus dem IRUN gelang.

Internationale Online-eHealth-Konferenz in Zeiten von Covid-19

Im Rahmen des Interreg-Projekts BaltCityPrevention in dem das Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen Leadpartner ist, fand am 1. April 2020 die langgeplante Konferenz nunmehr online statt. Ein besonderes Highlight war das „Webinar for Digital Health Enthusiasts“. Hier trafen sich 45 Teilnehmer aus 8 verschiedenen Ländern in einem virtuellen Meeting-Raum und tauschten sich über innovative Ansätze im Bereich Prävention und eHealth aus. Dabei standen die Vorstellung von digitalen Gesundheitsapps und innovativen Gesundheitstechnologien im Vordergrund.

Das ursprünglich geplante „Matchmaking for Digital Health Enthusiasts“, das an der Universität in Tallinn geplant war, musste aufgrund der aktuellen Corona-Situation kurzfristig abgesagt werden. Die Talinn University ist eine der führenden Universitäten in Europa im eHealth-Bereich und arbeitet seit Jahren mit dem Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen der Hochschule Flensburg in verschieden Kooperationen zusammen. So konnten in den letzten Semestern zwei Studierende aus dem eHealth Master der Hochschule Flensburg ihr Auslandssemester in Tallinn erfolgreich absolvieren. Die Talinn University ist  auch neuer Partner im eHealth for Regions Netzwerk, in dem die Hochschule Flensburg das Management Sekretariat leitet. Innerhalb weniger Wochen plante ein Team aus den estnischen Organisatoren und der Projektleitung an der Hochschule Flensburg das Ersatz-Event. 

Nach der Begrüßung von Prof. Dr. Peeter Ross (Tallinn University of Technology) und Prof. Dr. Bosco Lehr (Hochschule Flensburg) wurde mit den Vorträgen gestartet. Zunächst wurden die Präventionsansätze der estnischen Regierung vorgestellt sowie im zweiten Vortrag die Zusammenarbeit zwischen der estnischen Krankenversicherung (Estonian Health Insurance Fund) und kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Hierbei standen digitale Kommunikationslösungen im Vordergrund. Zahlreiche Fragen, die per Chatfunktion gestellt und von den Vortragenden beantwortet wurden, zeigten das rege Interesse der Teilnehmer an den Ansätzen des baltischen Landes, das im Bereich Digital Health eine Vorreiterrolle in Europa inne hat. 

Grete Kikas (Vereinigung der estnischen Familienärzte), die durch das Meeting führte, leitete daraufhin zu den kurzen Firmenpräsentationen über. Neben zwei estnischen KMUs war auch das finnische Unternehmen MariCare vertreten. MariCare bietet Sensortechnologien für ältere Menschen an, die solange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld bleiben möchten.

MediKeep, ein elektronisches Inventarisierungssystem für die Hausapotheke, hat es sich zum Ziel gesetzt das Medikamentenmanagement für Bürger*innen zu erleichtern.

Nach der Vorstellung einer Spieleapplikation, die die Versorgung chronisch kranker Kinder verbessert, appellierte Dr. Kadri Haljas vonTriumf Health in Bezug auf die Corona-Pandmie: „Der Fokus lag bisher auf der Information und Unterstützung von Erwachsenen in der Krisensituation. Kinder sind von den Ressourcen der Eltern abhängig. In Bezug auf die begrenzte Zahl der Kinderpsychologen werden dringend digitale Lösungen benötigt, um psychischen Erkrankungen vorzubeugen.“

Dieser überaus wichtige Aspekt machte deutlich wie wichtig der transnationale Austausch ist – sogar oder vor allem in Krisenzeiten.

„Es ist ein großer Erfolg, wie innovative Digital Health Applikationen dank der hervorragenden Organisation der Projektpartner im BaltCityPrevention Projekt im internationalen Kontext diskutiert werden konnten“, resümierte Prof. Lehr am Ende der Konferenz und bedankte sich bei allen Teilnehmern. 

Aufgrund des positiven Feedbacks zum Webinar wurde im anschließenden Treffen der Projektpartner beschlossen auch bei der Abschlusskonferenz im August in der finnischen Stadt Turku einen Livestream anzubieten. So haben mehr Menschen aus verschiedensten Ländern die Möglichkeit ohne Reiseaufwände an der Veranstaltung teilzunehmen – und profitieren damit von dem im Projekt BaltCityPrevention erlangten Wissen.

Über das Projekt BaltCityPrevention:

Das Interreg Vb Projekt BaltCityPrevention – Baltic Cities tackle Lifestyle related Diseases (10/2017 – 09/2020) vereint insgesamt 14 Partner aus sechs Ländern im Ostseeraum. Das Projekt möchte die öffentlichen Gesundheitsdienste diesen Ländern stärken, um Interventionen in Prävention und Gesundheitsförderung zielgruppenspezifischer und effektiver planen und durchführen zu können, z.B. auch mit der Hilfe von eHealth-Lösungen.

Ein weiteres Ziel ist die Vernetzung öffentlicher Gesundheitsdienste mit KMUs. Dazu wurden im Projekt verschiedene innovative Formen wie Hackathons und Barcamps genutzt. 

BaltCityPrevention wurde als Flagship-Projektder “EU Strategy for the Baltic Sea Region” (EUSBSR) ausgezeichnet.

Weitere Informationen: www.baltcityprevention.eu

Bildquelle: IEMG
Bildquelle: IEMG

eHealth for Regions – Netzwerk am IEMG neu aufgestellt

Am 15. und 16. Januar 2020 fand das internationale Partnertreffen des „eHealth for Regions“-Netzwerks am Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen (IEMG) der Hochschule Flensburg mit Partnern aus der Baltic Sea Region statt.
Das „eHealth for Regions“-Netzwerk ist seit vielen Jahren am IEMG angesiedelt und besteht aus Partnern unterschiedlicher Forschungseinrichtungen, Ministerien und Regionen des Ostseeraums.
Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Levke Johannsen und Jana Mau am Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen der Hochschule Flensburg koordinieren seit über 2 Jahren die Netzwerkaktivitäten. Gemeinsam arbeiten die Partner des Netzwerks an Projekten und Projektideen zum Thema eHealth. Mithilfe des Netzwerkes konnten in der Vergangenheit große grenzüberschreitende EU-Gesundheitsprojekte, wie das aktuell laufende internationale BaltCityPrevention-Projekt mit Partnern aus Finnland, Lettland, Estland, Polen und Litauen, gemeinsam entwickelt und erfolgreich durchgeführt werden. Das Netzwerk wird seit 2020 von Prof. Dr. Bosco Lehr, Institutsleiter des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen, geleitet. Anlass genug, um das Netzwerk neu auszurichten und zu erweitern. „Der größte Vorteil unseres Netzwerkes ist die transnationale Zusammenarbeit. Der Austausch mit anderen internationalen Institutionen, gibt uns eine hervorragende Möglichkeit uns als Institutionen selbst weiter zu entwickeln“ beschreibt Sami Perälä, Development Manager of Well Being Technology der Seinäjoki University of Applied Sciences aus Finnland das Netzwerk. Darüber hinaus bietet die Seinäjoki University of Applied Sciences auch gemeinsam mit der Hochschule Flensburg studentische Austauschmöglichkeiten an, seit 2019 auch ein Double Degree für internationale Austauschstudierende.
Konkrete Themen im Bereich der Gesundheitsversorgung waren in dem zweitägigen Meeting beispielsweise die bedarfsorientierte Versorgung von Patienten mit Diabetes Typ I und II mit Hilfe von mobilen eHealth-Technologien und die Diskussion um e-Mental Health Lösungen für Patienten mit psychischen Krankheitsbildern.
Gemeinsam mit den bestehenden Partnern und neuen Partnern aus Schweden und Estland, konnten spannende Impulse für das Netzwerk ausgearbeitet werden. „Wir haben neue technologiegestützte Möglichkeiten in der Gesundheitsversorgung von chronischen Krankheitsbildern diskutiert sowie innovative Projektideen innerhalb des Netzwerkes entwickelt.“, resümiert Prof. Lehr. Zukünftig soll der Erfolg von „eHealth for Regions“ im Ostseeraum auch gesamteuropäisch weitergetragen werden. Das an der Hochschule Flensburg angesiedelte Managementsekretariat arbeitet vor diesem Hintergrund intensiv an einer Erweiterung des Netzwerkes. Denn es gibt auch in vielen anderen Regionen Europas sehr hohes Interesse an einer intensiven Zusammenarbeit im Bereich eHealth.


Teilnehmer des eHealth for Regions-Netzwerkmeetings aus Estland, Finnland, Schweden und Deutschland

Theorie-Praxis-Transfer: Abena zu Gast am Institut

Am Dienstag, den 19.11.2019, stellte Mona Rasch von der Firma Abena Produkte, Marketing- und Vertriebsstrategien im Rahmen eines Gastvortrags im Master eHealth vor. Frau Rasch, selbst ehemalige eHealth-Masterstudentin der Hochschule Flensburg und heute Marketingleiterin, erzählte von ihrem Berufseinstieg und den Chancen, die der Master eHealth bietet.
„Der Austausch über Projekte und eHealthanwendungen mit Industriepartnern ist für die Studierenden sehr hilfreich“, stellt Prof. Dr. Bosco Lehr, Institutsleiter und Studiengangsleiter des Masterstudiengangs eHealth, fest.
Im Rahmen der Lehrveranstaltung konnten die Studierenden des Masters eHealth am Dienstag einem Gastvortrag folgen. Frau Rasch ist Teamleiterin im Marketing bei der dänischen Firma Abena in Glinde, einer von drei Standorten Deutschlands. Sie selbst machte ihren Master in Flensburg. Ihr Praktikum im Rahmen dessen absolvierte sie in Apenrade, dem Hauptquartier des dänischen Unternehmens Abena. Im Anschluss daran bekam Frau Rasch die Möglichkeit ihre Masterarbeit bei Abena zu schreiben. Im Anschluss wurde Frau Rasch von Abena übernommen. Trotz ihres Umzugs nach Hamburg konnte sie weiterhin für Abena arbeiten, nun in Glinde.

Abena ist ein weltweit präsentes Unternehmen das Pflegehilfsmittel herstellt und vertreibt. Neben nachhaltigen Produkten, wie Waschhandschuhe, die ohne Wasser verwendet werden können, einer Lösung zum Vakuumieren von Abfall oder antimikrobielle Handschuhe, liegt der Hauptfokus von Abena auf Inkontinenzmaterial (IKM).

Frau Rasch stellte das Produkt „Abena Nova” im Rahmen ihres Vortrags vor. „Abena Nova” ist ein intelligentes IKM, welches durch einen außenanliegenden, wiederverwendbaren Sensor in Kombination mit in dem IKM verarbeiteten Kohlestreifen in Echtzeit die Miktion protokolliert und an ein Endgerät sendet. So werden Pflegekräfte auf dem Computer oder Smartphone informiert, wenn ein Inkontinenzmaterialwechsel bei einer Patientin oder einem Patienten notwendig ist. Das bedeutet unter anderem nicht nur, dass das Pflegepersonal weniger Kontrollen des Inkontinenzmaterials vornehmen muss, und so vor allem auch Patienten entlastet werden, sondern auch, dass ökonomischer gearbeitet werden kann, da der Verbrauch von Produkten gesenkt wird und das Pflegepersonal Zeit einspart.

Die Studierenden kamen schnell in einen spannenden Austausch mit Frau Rasch und diskutierten über ethische Fragen, Wirtschaftlichkeit und Marketing. Für die Studierenden war es vor allem aber informativ von der Karriere einer ehemaligen eHealth Absolventin zu erfahren und die verschiedenen Perspektiven, die der Master eHealth bietet kennenzulernen.

Frau Mona Rasch, Marketingleiterin bei Abena

Abstractband der Pflegeinformatik-Tagung ENI 2019


Unter dem Motto „Brücken bauen – Grenzen überwinden: Innovationen in der ambulanten und stationären Pflege“ fand am 5. und 6. September 2019 an der Hochschule Flensburg die Pflegeinformatik-Tagung ENI 2019 statt. Das Abstractband mit allen Beiträgen ist nun auf der ENI-Webseite abrufbar. Die nächste ENI-Tagung wird voraussichtlich 2021 stattfinden.
Zum ENI-Abstractband

eHealth BarCamp mit internationalen Partnern aus der Ostseeregion am IEMG


Foto Hochschule Flensburg

Flensburg, 21.10.19

Am 16. Oktober 2019 fand das internationale BarCamp zum Thema Gesundheitstechnologien am Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen (IEMG) der Hochschule Flensburg statt. 53 unterschiedliche Akteure aus sieben verschiedenen Ländern rund um den Ostseeraum kamen zum BarCamp nach Flensburg.

„Das BarCamp ist eine hervorragende Möglichkeit, aktuelle Themen aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zu diskutieren und gemeinsame Lösungen zu entwickeln“, sagte Prof. Dr. Bosco Lehr, Leiter des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen und Vizepräsident für Internationales der Hochschule Flensburg.

Insgesamt nahmen mehr als 50 Teilnehmer*innen aus Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Dänemark, Polen und Deutschland an der Veranstaltung teil. Die Veranstaltung wurde von den Projektkoordinatorinnen des EU-Projektes BaltCityPrevention, Jana Mau und Levke Johannsen vom Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen, vorbereitet. „Wir sind stolz darauf, so viele tolle internationale Experten bei uns begrüßen zu dürfen“, freuten sich Mau und Johannsen. BaltCityPrevention ist ein internationales Projekt, das darauf abzielt, Interventionen zu fördern und sich präventiv mit dem Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen auseinandersetzt. Unter Einbindung von neuen eHealth-Technologien und partizipativen Methoden wurde ein innovatives Interventionsmodel entwickelt, das dazu genutzt wird, Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen langfristig zu stärken oder positiv zu verändern. Vertreter*innen der Stadt Flensburg, die ebenso als Projektpartner*innen bei BaltCityPrevention fungieren, nahmen an der Veranstaltung teil. Unter dem Motto: Health – Technology – Participation, wurden insgesamt zehn Workshops und Präsentationen zu neuen Ansätzen in der Gesundheitsprävention veranstaltet.

Aufgrund des internationalen Charakters haben die Teilnehmer*innen einen Einblick in die Erfolge und Tätigkeiten anderer Länder wie beispielsweise Estland, Finnland oder Lettland bekommen. Kirsi Paavola, Mitarbeiterin der Seijnäjoki University of Applied Sciences in Finnland, stellte das innovative Gesundheitsprojekt „@geing online“ vor. „Ein Projekt aus Finnland, das ältere Menschen (65+) in Ihrem häuslichen Umfeld unterstützt und sich mit eHealth-Lösungen im Alter beschäftigt“.

Die Studierenden des Masterstudienganges eHealth der Hochschule Flensburg brachten sich auch mit eigenen Themen in die Sessions ein. Beispielsweise moderierte Niklas Losse eine Diskussion zu grenzüberschreitend einsetzbaren elektronischen Rezepten. „Die Gesundheitsakte in Estland – von der wir uns noch ein Stück abschneiden können: Sie haben einen Zugangsschlüssel und eine Software, die die verschiedenen Möglichkeiten für den jeweiligen Einwohner koppelt und eine Nutzung einfach macht”, stellte Greta de Haas fest.

Nicht nur Gesundheitsprojekte und Ideen aus den Ostseeanrainerstaaten wurden besprochen und vorgestellt. Das Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen ist Leadpartner von zwei Interreg- Projekten. Neben dem Projekt BaltCityPrevention wurde auch das deutsch-dänische Projekt „Demantec- Demenz und Innovative Technologien“, das sich mit der Anwendung von innovativen Technologien bei Menschen mit Demenz beschäftigt, präsentiert und in interdisziplinären Workshops wurde über integrierte Versorgungsmodelle im Gesundheitswesen diskutiert.
Am Ende des Tages lässt sich von einem sehr gelungenem BarCamp sprechen. Auch das Netzwerken kam an diesem Tag nicht zu kurz und die Teilnehmer*innen bekamen die Chance, sich grenzübergreifend über Themen wie Gesundheitskompetenz, digitale Lösungen und präventive Ansätze auszutauschen.

„Die internationalen Partner*innen konnten Lösungen erarbeiten, die in den EU-Projekten weiterentwickelt werden“, resümiert Lehr. „Für die Studierenden boten sich viele neue Möglichkeiten mit internationalen Partner*innen Kontakte zu knüpfen.“

Weitere Informationen unter: https://www.baltcityprevention.eu.

Foto: Hochschule Flensburg

Tag der Deutschen Einheit: Großes Interesse an eHealth Projekten der Hochschule Flensburg

Unter dem Motto „Mut verbindet“ fanden dieses Jahr in Kiel die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit statt. Mehrere hunderttausend Besucher*innen kamen am 02. und 03. Oktober zu einem bunten Bürgerfest in den Norden. An Ausstellerständen und in Infozelten stellten sich zu dieser Gelegenheit die einzelnen Bundesländer und Bundesorgane sowie zahlreiche weitere Initiativen und Projekte den interessierten Bürger*innen vor. Auch das Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen (IEMG) der Hochschule Flensburg war am Tag der Deutschen Einheit in Kiel vor Ort. Am Stand von Interreg einem EU-Programm zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen den Ländern im Ostseeraum, konnten die Besucher*innen dabei mehr über die Ziele, Aktivitäten und Hintergründe der Innovationsprojekte „Demantec“ und „BaltCityPrevention“ erfahren.
Im Rahmen der im Frühjahr dieses Jahres gestarteten Verlängerung befasst sich Demantec mit der Analyse der Bedürfnisse von Angehörigen von Menschen mit Demenz und der hierauf aufbauenden Weiterentwicklung innovativer, technischer Unterstützungssysteme. Das Projekt BaltCityPrevention konzentriert sich hingegen auf die Entwicklung eines innovativen Interventionsmodels für öffentliche Gesundheitsdienste im Einsatz bei Kindern und Jugendlichen. Mit Hilfe von partizipativen Methoden und dem innovativen Vorgehen mit der Entwicklung von digitalen Lösungen sollen die Nutzer (Kinder und Jugendliche) dazu befähigt werden, langfristig ihr Gesundheitsverhalten zu verändern.
An dem gemeinsamen Stand der beiden von der Hochschule Flensburg geleiteten Projekte zeigte sich ein hohes Interesse der Bürger*innen. So wurden beispielsweise die große Last für Betroffene sowie die enormen gesellschaftlichen Herausforderungen, die mit der Demenzerkrankung einhergehen, in zahlreichen Gesprächen thematisiert. Zudem stießen die Ziele und bisherigen Ergebnisse der Projekte auf großes Interesse und erfuhren durchweg positive Resonanz. Neben projektbezogenen Themen wurden am Stand aber auch datenschutzrechtliche Aspekte sowie ethische Belange wiederholt angesprochen und intensiv diskutiert. Im Rahmen dieses Austausches konnte dabei insbesondere auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Dänemark und Deutschland sowie die hieraus abgeleiteten Rückschlüsse und Handlungsempfehlungen verwiesen werden. Gerade dieses konstruktive Voneinanderlernen konnte den Bürger*innen auf anschauliche Weise den hohen Mehrwert dieser vertrauensvollen, grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern verdeutlichen.


Die Expert*innen des IEMG vor Ort in Kiel (von re. nach li.): Jana Mau, Maribel Pfeiffer und Michael Heine

Pflege-IT Kongress mit großer Resonanz

10.09.2019
„Brücken bauen-Grenzen überwinden“- Unter diesem Motto fand jüngst im Audimax der Hochschule Flensburg der European Nursing Informatics Kongress statt.

Rund 170 Experten*innen stellten auf der Fachmesse mehr als 50 Projekte rund ums Thema „Technik für die Zukunft der Pflege“ vor. Der Kongress, der alle zwei Jahre stattfindet, wird im Wechsel in Deutschland, Österreich und der Schweiz veranstaltet. Die Tagung in Flensburg fand auf Einladung von Prof. Dr. Bosco Lehr vom Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen der Hochschule Flensburg und Prof. Dr. Andreas Lauterbach vom Pflegewissenschaftsverlag hpsmedia statt. Den beiden Wissenschaftlern geht es darum, eine qualitativ hochwertige Pflege zu ermöglichen. „So kann modernste Technologie beispielsweise die Lebensqualität Demenzkranker verbessern“, erklärt Prof. Dr. Bosco Lehr. Frau Dr. Shirin Pornak vom Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen stellte in diesem Zusammenhang das Interreg geförderte Projekt „Demantec“ vor. Das deutsch-dänische Projekt arbeitet unter anderem mit Unternehmen, Pflegeinrichtungen und Krankenhäusern zusammen.

Außerdem geht es den Kongressveranstaltern darum, neue Berufsbilder in der Pflege zu entwickeln. So rückten Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote wie auch die Entwicklung adäquater Kompetenzprofile vor dem Hintergrund der Digitalisierung der Pflege in den Mittelpunkt. Denn der auch der Pflegeberuf stehe vor einem enormen Umbruch auf dem Weg in die digitale Zukunft, erklärte Prof. Dr. Lehr abschließend.

Barcamp- Health-Technology-Participation am 16.10.19

Am 16.10.2020 findet im Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen ein internationales Barcamp mit Partnern aus der Baltic Sea Region statt.

Das Barcamp wird vom Projektteam des Projektes BaltCityPrevention organisiert und fokussiert auf Health-Technology-Participation. Das Barcamp beginnt um 9.00 Uhr im Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen der Hochschule Flensburg in der Nordstraße 2, 24937 Flensburg. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Interessierte sind herzlich eingeladen sich unter folgendem Link anzumelden:
ANMELDUNG
Wir freuen uns Sie m Institut begrüßen zu können.

Was ist das Besondere an dem Bar Camp?
Wir arbeiten grenzüberschreitend. Das bedeutet es werden nicht nur nationale Institutionen vertreten sein. Wir freuen uns unsere Partner (unter anderen auch Gesundheitsdienste) aus den Ländern Dänemark, Finnland, Litauen, Lettland, Estland und Polen bei uns begrüßen zu dürfen. Im Rahmen unseres BarCamps haben Sie die Chance sich sowohl mit nationalen als auch mit internationalen Institutionen aus dem Gesundheitsbereich auszutauschen. Aus diesem Grund findet unser BarCamp in englischer Sprache statt.

Bei Fragen stehen wir, Jana Mau (Jana.Mau@hs-flensburg.de) und Levke Johannsen (Levke.johannsen@hs-flensburg.de) Ihnen selbstverständlich gerne persönlich zur Verfügung.

Genauere Informationen können unter folgendem Link abgerufen werden:

Download FLYER mit allen wichtigen InformationenBarCamp BaltCityPrevBarCamp BaltCityPreventionention

Infoveranstaltung für die eHealth Masterstudierenden

Für die neuimmatrikulierten Studierenden des Masterstudiengangs eHealth wird Prof. Dr. Bosco Lehr am 17.9.2019 um 8.15 Uhr im Raum V 2.13 eine Einführungsveranstaltung anbieten.