Studienbeginn Master eHealth im Sommersemester und Wintersemester möglich

Alumnitreffen 2016

Unser nächstes Treffen am 9. September rückt näher und ich hoffe, dass Sie den Termin in Ihren Kalendern ROT angestrichen haben. Wir möchten Sie am 9.9. um 15 Uhr im Central Cafe (Nordermarkt) treffen und mit Ihnen einige schöne Stunden mit Gesprächen verbringen.
Zu Beginn werde ich Sie natürlich darüber informieren, was sich bei uns in den vergangenen Monaten getan hat. Und das ist eine Menge!! Da es mein letztes Alumnitreffen sein wird, würde ich mich freuen, viele von Ihnen noch einmal zu treffen.
Prof. Dr. Roland Trill

Zwischen Gesundheitswesen und Lifestyle

Zum Berufsbild des Gesundheitsmanagers ist auf den Seiten von abi.de ein interessanter Artikel erschienen:

Der Bereich E-Health beschäftigt sich mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Hier gilt es, bei ständig neuen Projekten und Technologien am Ball zu bleiben[…]

Der komplette Beitrag ist unter folgendem Link zu erreichen:
http://www.abi.de/beruf-karriere/berufsreportagen/gsp/gesundheitsmanager013983.htm

Mobile Anwendungen für eine mobile Gesundheitsversorgung

Ein Beitrag von Prof. Dr. Breitschwerdt ist unlängst in der Reihe Edition HMD (Praxis der Wirtschaftsinformatik) des Springer-Verlages erschienen.

Anwendungssysteme für verschiedene mobile Endgeräte spielen in zunehmendem Maße auch im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle, mittlerweile häufig subsummiert unter dem Schlagwort M-Health. Insbesondere außerhalb von Krankenhäusern, Praxen, Versorgungszentren, wie beispielsweise in Pflege- oder Rettungsdienst als professionellen Anwendungsszenarien, ist man oftmals mit Situationen konfrontiert, die Informationen von anderer Stelle erfordern oder in denen auch unterwegs Aufgaben zu erledigen sind.

Demzufolge könnten die betroffenen Berufsgruppen auch sehr stark von M-Health-Anwendungen profitieren in ihrer Leistungserbringung – und somit auch deren Patientinnen und Patienten. Dieser Chance wird mehr und mehr Rechnung getragen durch das Angebot entsprechender Apps: Laut einer im Trend Guide Gesundheits-IT 2014/15 zitierten Studie dienten bereits 2013 von etwa 24.000 verfügbaren „Medical Apps“ ca. 7.400 Fachpersonal. In diesem Beitrag wird beschrieben, dass die Sicht der Anwendungsgruppen auf solche Möglichkeiten der Unterstützung positiv beurteilt werden kann, und es werden – auch für mobile Dienstleistungen außerhalb der Gesundheitsversorgung – Anforderungen an solche Assistenzsysteme für gängige Szenarien erhoben, die schließlich in einem Vorschlag einer Systemspezifikation münden.

Unter dem folgenden Link erfahren Sie näheres zum Sammelband Mobile Computing:
http://www.springer.com/de/book/9783658120283.

Ein Download des Artikels ist hier kostenpflichtig möglich.

eHealth Masterstudierende nehmen an TK Workshop teil

Auf Einladung der Techniker Krankenkasse nahmen Studierende des Master-Studiengangs eHealth an einem 2-tägigen Workshop zu neuen digitalen Angeboten der TK statt. Wer mehr über diese innovative und die Beziehungen zwischen der TK und dem IEMG stärkende Veranstaltung erfahren möchte, findet unter dem nachfolgenden Link einen sehr informativen Blog-Beitrag (mit Genehmigung der TK hier verlinkt):

https://wirtechniker.tk.de/2016/08/01/tk-goes-campus/

Alumni 2016!

Unser nächstes Treffen am 9. September rückt näher und ich hoffe, dass Sie den Termin in Ihren Kalendern ROT angestrichen haben. Wie möchten wir Sie am 9.9. um 15 Uhr im Central Cafe (Nordermarkt) treffen und mit Ihnen einige schöne Stunden mit Gesprächen verbringen.
Zu Beginn werde ich Sie natürlich darüber informieren, was sich bei uns in den vergangenen Monaten getan hat. Und das ist eine Menge!! Bitte melden Sie sich per Mail bei Frau Tinzmann bis zum 22.08.2016 (Tinzmann@hs-flensburg.de) an, so dass wir dem Central Cafe eine ungefähre Teilnehmerzahl nennen können. Da es mein letztes Alumnitreffen sein wird, würde ich mich freuen, viele von Ihnen noch einmal zu treffen.
Prof. Dr. Roland Trill

eHID 2016

Am am 8. und 9.9. veranstalten wir die ersten eHealth Innovation Days auf unserem Campus. Wir haben ein tolles Programm zusammengestellt. Schauen Sie sich bitte das Programm unter www.ehealth-innovation.net an. Ich möchte Ihnen den (kostenfreien) Besuch sehr ans Herz legen! Sie werden begeistert sein! Was unsere europaweit ausgewiesenen Experten zu sagen haben werden, dürfte für jeden im Gesundheitswesen von großem Interesse sein. Nutzen Sie bitte die Registrierung auf der o.g. Webseite damit wir die notwendigen räumlichen Kapazitäten planen können!

Erfolgreicher Auftakt für „Demantec“

Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Severin und Prof. Dr. Bosco Lehr finden Unterstützung bei Demantec durch Flensburgs Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar. Die Hochschulratsvorsitzende Cathy Kietzer kam als Gast zur Auftaktveranstaltung. Foto: HS-FlensburgVizepräsident Prof. Dr. Thomas Severin und Prof. Dr. Bosco Lehr, Leiter des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen an der Hochschule Flensburg, werden zusammmen mit Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten aus Deutschland und Dänemark im deutsch-dänischen Interreg-Projektes „Demantec“ nach Lösungen suchen, um das Leben demenziell erkrankter Menschen zu verbessern. Flensburgs Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar unterstützt das Projekt auf politischer Ebene.

Der große Sitzungssaal der dänischen Kommunalverwaltung Apenrade in Dänemark war bis zum letzten Platz gefüllt. Mehr als 100 Fachleute aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich beider Länder nutzen die Gelegenheit, bei der Auftaktkonferenz des deutsch-dänischen Interreg-Projektes „Demantec“ dabei zu sein. Unter der Leitung von Prof. Dr. Bosco Lehr, Leiter des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen an der Hochschule Flensburg werden Wissenschaftler und Gesundheitsexperten aus Deutschland und Dänemark nach Lösungen suchen, das Leben demenziell erkrankter Menschen zu verbessern. Grenzüberschreitend arbeiten 10 Projektpartner an der Entwicklung innovativer eHealth-Technologien speziell für den Einsatz in Pflegeheimen.

Flensburgs Stadtpräsidenten Swetlana Krätzschmar unterstützt das Demantec- Projekt nachhaltig auf politischer Ebene. „Im Demantec- Projekt ist die Stadt Flensburg nicht nur durch die Stadtverwaltung, sondern auch durch das Malteser Krankenhaus und Gotthard-und-Anna-Hansen-Stift der Diako, private Anbieter und insbesondere durch die Hochschule Flensburg ein engagierter Partner bei der Umsetzung von Healthy Aging, dem gesunden Älterwerden, in unserer deutsch-dänischen Grenzregion. Nur durch Vernetzung und der Entwicklung von Aus- und Weiterbildungsangeboten für das Pflegepersonal kann dem Fachkräftemangel in Pflegeberufen auf beiden Seiten der Grenze entgegengewirkt werden “, so Krätzschmar.

Alle drei Sekunden würden auf der Welt Menschen an Demenz erkranken. 2015 waren es weltweit 46,8 Millionen Menschen. Im Jahr 2030 wird sich diese Zahl auf fast 75 Millionen Erkrankter erhöhen. In Deutschland leiden bereits jetzt schon 1,6 Millionen Menschen an Demenz. Das sind nur einige Fakten, die Dr. Klaus Weil, Chefarzt am Malteser Krankenhaus St. Franziskus Hospital aus Flensburg, den Fachleuten in seiner einleitenden Präsentation vorstellte.

Die Auftaktveranstaltung in Apenrade nutzen die Experten aus dem Gesundheitssektor, um sich mit ihrem Know-how vorzustellen und ihre Motivation für die Teilnahme an dem Demantec- Projekt zu erläutern. Ein Highlight war am Nachmittag der Besuch des dänischen Pflegeheimes „Rise Parken“, das erst 2013 eröffnet worden ist. Dort ist unter modernen, innovativen Gesichtspunkten eine ganz besondere Pflegeeinrichtung entstanden. „Besonders haben uns die Freiräume uns beeindruckt. So gibt es dort einen von Kindern aus der Umgebung und auch von Heimbewohnern genutzten Spielplatz mit Kunstrasen. Auch gibt es einen Sinnesgarten mit Klangspielen. In einem sogenannten „Snoozel Room“ können die Bewohner entspannen. Dieser Raum ist ganz besonders für unruhige demenziell Erkrankte geeignet“, so Prof. Dr. Bosco Lehr.

„Das Thema Demenz wird in den kommenden Jahren eine hohe Relevanz haben“, sagt auch Prof. Dr. Thomas Severin, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Hochschule Flensburg, die als Leadpartner das 2,5 Millionen Euro starke Projekt begleitet. Erstmals sind auch Industriepartner beteiligt, kleine und mittlere Unternehmen, die sowohl vorhandene als auch innovative Technologien in das Projekt einbringen werden. „Die Anpassung und Weiterentwicklung von vorhandenen Technologien und die anschließende Implementierung von mehreren Pilotstudien sollen Best-Practice-Ansätze liefern“, erklärt Severin, der auch die Verwendung der neuen Ansätze für die Lehre und Forschung sowie für den Bereich Weiterbildung erwartet.

An dem Demantec-Projekt sind insgesamt 10 Projektpartner und 21 Netzwerkpartner aus Deutschland und Dänemark beteiligt. Dieses Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Health-i-Initiative in Flensburg-Erstligareif

Am Mittwoch, 15.6.2016, gastiert die Health-i-Initiative am Institut eHealth und Management im Gesundheitswesen (IEMG) der Hochschule Flensburg.

Diese vom Handelsblatt und der Techniker Krankenkasse ins Leben gerufene Initiative hat zum Ziel, neue Ideen für das Gesundheitswesen zu entwickeln und jungen Menschen einen Weg in die Selbstständigkeit mit Angeboten für das Gesundheitswesen zu weisen. Angesprochen sind Studierende und Alumni einschlägiger Studiengänge. Insgesamt sechs Gruppen werden in den Räumen des Instituts ihre Geschäftsideen Experten aus dem Gesundheitswesen präsentieren und von diesen Anregungen bekommen, wie mit diesen Geschäftsideen weiter verfahren werden sollte. Am Ende steht ein Preis für die beste Geschäftsidee.

Health-i ist eine bundesweite Initiative, die sich auf vier Standorte konzentriert: die Universitäten in Tübingen, Frankfurt am Main, Berlin und die Hochschule Flensburg. „Als ich von Seiten der Techniker Krankenkasse gefragt wurde, ob wir in Flensburg als Standort zur Verfügung ständen, habe ich sofort zugesagt“, freut sich Prof. Dr. Roland Trill, Leiter des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen. „Neben diesen drei bundesweit renommierten Universitäten angesprochen zu werden, ist eine große Auszeichnung für uns, eine Anerkennung für den Masterstudiengang eHealth sowie viele erfolgreiche eHealth-Projekte. Auf meine Nachfrage, wie man auf die Hochschule Flensburg als Standort für Norddeutschland gekommen sei, erhielt ich als Antwort, dass das doch selbstverständlich sei, senn schließlich genießt das IEMG mittlerweile ein bundesweit ausgezeichnetes Renommee.“

Die Kompetenz des IEMG wird auch daran deutlich, dass mit Prof. Dr. Rüdiger Breitschwerdt ein weiterer Kollege, als Coach, aktiv eingebunden wurde. Die Coaches sind erfahrene Unternehmer aus der Medizin-, Start-up- und Investmentbranche. „Das erste Problem ist oftmals die Finanzierung“, sagt Marco Winzer, Investment Director bei den High-Tech Gründerfonds und Health-i-Coach. „Wir möchten jungen, potentiellen Gründern helfen und sie motivieren weiterzumachen, damit die gesamte Gesundheitsbranche von ihren Ideen künftig profitieren kann.“

Bewerber mit besonders aussichtsreichen Ideen erhalten zusätzlich Tipps, um sich erfolgreich für den Health-i-Award zu bewerben. Aus den eingegangenen Ideen wählt eine Jury in den Kategorien Studierende, Start-ups und Unternehmen die Finalisten und schickt sie zur Preisverleihung am 10. November 2016 nach Berlin. „Die Techniker Krankenkasse freut sich auf spannende Monate mit vielen interessanten Ideen“, sagt Dr. Susanne Klein. „Denn der Techniker Krankenkasse geht es darum, innovative Ideen für ein vernetztes, zukunftsorientiertes Gesundheitswesen zu fördern.“

Kick-Off Konferenz „Demenz und innovative Technologien in Pflegeheimen“

Das deutsch-dänische Interreg-Projekt „Demantec“ wird am 21. Juni 2016 offiziell mit einer Kick-Off Konferenz im Apenrade, Dänemark starten. Die 10 deutschen und dänischen Partner laden Sie herzlich ein, an diesem informativen Tag rund um das Thema „Demenz und innovative Technologien in Pflegeheimen“ dabei zu sein. Wir bitten Interessierte sich bis einschließlich 14. Juni 2016 bei Frau Lynn Jacken anzumelden.

Gesundheit – neu denken!

Über 150 Interessierte aus dem Gesundheitswesen Flensburgs sowie der Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg fanden den Weg ins Audimax. Das Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen (IEMG) hatte zum Thema „Die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Stadt und Land“ auf den Campus der Hochschule Flensburg eingeladen. Ziel der Tagung war es, die Herausforderungen der kommenden Jahre zu benennen, aber darüber hinaus auch Wege zur Erhaltung eines hochwertigen und effizienten Gesundheitswesens aufzuzeigen.

Bereits in der Eröffnung stellte Prof. Dr. Roland Trill (IEMG) klar, dass es neue Antworten geben muss, dass ein „immer weiter so“ die Gesundheitsversorgung gefährden wird. Diese These unterstrichen auch die Referenten, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln dem Thema näherten.

Frau Dr. Renée Buck, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung, verwies unter anderem darauf, dass 30-40 % der schleswig-holsteinischen Hausärzte innerhalb der kommenden fünf Jahre in den Ruhestand gehen werden. Darüber hinaus legte sie Wert auf eine Umorientierung im Gesundheitswesen. Zukünftig müsse es darum gehen, Krankheiten so lange wie möglich zu vermeiden. Bereits in Kindergärten müsse mit der Prävention begonnen werden.

Herr Dr. Christian Peters, 1. Vorsitzender der Gesundheitsregion Nord, unterstrich sehr plastisch die Notwendigkeit einer besseren Vernetzung ambulanter und stationärer Einrichtungen. Während die Versorgungssituation in Flensburg weiter stabil sein wird, beurteilte er die in den Kreisen als zunehmend problematisch.

Gesundheitsversorgung neu denken“ war auch das Credo von Dr. Franz-Joseph Bartmann, Präsident der Ärztekammer Schleswig Holstein. Neben der zunehmenden Bedeutung der Telemedizin, dargestellt an einem Beispiel aus der Dermatologie, sieht er Chancen in der Ansprache potenziell neuer Partner im Gesundheitswesen. Konkret nannte er als Beispiel die Landfrauen.

Armin Tank, Leiter der Landesvertretung Schleswig-Holstein des Verbandes der Ersatzkassen (VdEK), zeigte auf, dass in Zusammenarbeit mit der Politik neue Modelle der Versorgung ausgearbeitet werden müssten, u. a. hinsichtlich von Arbeitszeiten, Niederlassungsfreiheit der Ärzte oder Beteiligungen der Gemeinden an Praxiskosten. Als ein Beispiel nannte er einen Patientenbus, der Bewohner ländlicher Regionen zu den Fachärzten bringt.

Professor Rüdiger Breitschwerdt (IEMG) sah in seiner Zusammenfassung die Eingangsthese bestätigt, dass neue Wege, neu Versorgungsprozesse – zum Teil unterstützt durch Technologien – beschritten werden müssen. Er sah den Arzt als Deuter der Patientendaten. Bezugnehmend auf den Patientenbus merkte er an, dass bereits seit Beginn des Jahrzehnts in einer ländlichen Region ein Bus für die telemedizinische Versorgung samt geschulten Kräften unterwegs sei, um so Wege von Fachärzten und Bürgern zu verkürzen – wenn auch bislang weit weg: In Indien.

Die Veranstaltung war ein Erfolg, wenn auch nur ein Einstieg in eine dringend notwendige Diskussion. Wir werden den Ball weiter im Spiel halten und für das kommende Jahr eine weitere Veranstaltung unter der Marke „Flensburger Gesundheit“ vorbereiten.“, so Professor Roland Trill in einem Fazit.

Vorträge der Veranstaltung zum Download:

Buck – Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein

Peters – Gesundheitsversorgung in Flensburg und Umgebung

Tank – Gesundheit in der Region Flensburg