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Dräger Medical stellt den eHealth Masterstudierenden Klinikprojekte vor

Aus erster Hand erhielten die Studierenden des eHealth Masterstudiengangs im Rahmen eines virtuellen Gastvortrags von Mitarbeitenden des Dräger Medical interessante Einblicke in die Praxis eines internationalen Medizintechnik Unternehmens. Der Vortrag, der aufgrund der derzeitigen Lage als Videokonferenz stattfand, bot den Masterstudierenden somit die Möglichkeit, einen Bezug zwischen dem theoretischen Wissen und der Unternehmensrealität von Dräger Medical herzustellen.

Die Referenten Marie Blume, Global System Product Manager, Jannes von Zech Marketing-Manager und die eHealth-Master Studierende Julia Lupp stellten im Rahmen der Videokonferenz laufende Projekte wie das Ortungssystem Visillion vor und vermittelten den Studierenden so einen Eindruck über ihre Arbeit. Die Veranstaltung wurde von Prof. Dr. Lehr organisiert, um einen Austausch zwischen dem Konzern und den angehenden Gesundheitsexperten zu ermöglichen und die Vernetzung im Gesundheitssystem zu fördern.

Thema des Vortrags war unter anderem die Vorstellung der Webapplikation Hospital Capacity Board (HCB). Nähere Informationen sind unter folgenden Links erhältlich:

https://e-health-com.de/details-unternehmensnews/neue-web-applikation-ueberwacht-intensivkapazitaeten/

https://www.draeger.com/Corporate/Content/124_HCB.pdf

Mithilfe des HCB können die Bettenbelegung, der Therapiestatus und das Infektionsaufkommen in Echtzeit nachvollzogen werden. Die Online-Anwendung stellt die tagesaktuellen Veränderungen hinsichtlich der Behandlungskapazitäten innerhalb einer Klink zusammenfassend dar und kann somit bei der Betten- und Medizingeräteplanung sowie der Personalplanung von Nutzen sein. Darüber hinaus können Infektionsfälle im HBC dokumentiert und Statusänderungen festgehalten werden. „In Anbetracht der herrschenden COVID-19 Pandemie erscheint ein solches Tool als besonders wirkungsvoll, um die Übersicht zu behalten“, resümiert Prof. Dr. Lehr. Die klinikbezogenen Daten können zudem in einer standortübergreifenden Übersicht abgebildet werden, sodass die Betten- und Medizingeräteplanung einrichtungsübergreifend erfolgen kann. Daher könnte das HBC bei der Realisierung des „Kleeblattkonzepts“ genutzt werden. Derzeit läuft zudem ein Pilotprojekt am Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier zur täglichen Registermeldung an das DIVI-Intensivregister, die ebenfalls über das HBC erfolgen könnte. Die Integration des HBC in ein vorhandenes Patientendatenmanagementsystem befindet sich derzeit noch in der Entwicklungsphase. Die Studierenden folgten dem Vortrag höchst aufmerksam und gestalteten diesen durch eigene Fragen mit. Der Gastvortrag verdeutlichte daher nicht nur das Potential im Bereich eHealth, sondern beförderte den interdisziplinären Austausch.