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Ein Flensburger Erfolgsmodell feiert gleich zwei Jubiläen

Ankunft auf der conhIT 2017 Foto: HS-Flensburg

Mit der Veranstaltung „Neue Impulse für das Gesundheitswesen – der Patient in der Hauptrolle“ bewiesen die Professoren des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen der Hochschule Flensburg, dass sie noch immer hungrig auf neue Themen im deutschen und internationalen Gesundheitswesen sind. Seit 1992 brummt das Studienangebot Krankenhausmanagement in Flensburg. Es bestehen engste Kontakte zu den Flensburger Krankenhäusern und zur Gesundheitsregion Nord, an dessen Gründung die Hochschule initiativ beteiligt war.

Mittlerweile dürften über 500 Absolventen und Absolventinnen der Hochschule Flensburg in ganz Deutschland das Gesundheitswesen mitprägen. Der Masterstudiengang eHealth besteht seit zehn Jahren. Er ist nach wie vor einzigartig in Deutschland. Mehr als 100 Ehemalige wirken in Krankenkassen, großen Krankenhäusern, Netzwerken oder Start-ups am digitalen Gesundheitswesen. Beide Studienangebote haben einen überregionalen Einzugsbereich. So finden sich im aktuellen Masterstudiengang über 70 Prozent Studierende wieder, die nicht aus der Region stammen.

„Exzellente Lehre macht auch Forschung auf höchsten Niveau notwendig,“ ist sich Professor Roland Trill sicher, „insbesondere in einem so dynamischen Gebiet wie es die digitale Weiterentwicklung des Gesundheitswesens darstellt“. Konsequenter Weise gehört das Institut Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen (IEMG) seit Jahren zu den wichtigsten Drittmitteleinwerbern der Hochschule. Mehr als 15 Millionen Euro an Projektvolumen konnten in der vergangenen Dekade eingesammelt werden, vornehmlich in auf den Ostseeraum ausgerichteten Förderprogrammen. Zurzeit läuft das deutsch-dänische Projekt „Demantec“ sehr erfolgreich mit Partnern aus der Region. Es sollen innovative Technologien für die Versorgung und Unterstützung von an Demenz erkrankten Personen in der Praxis entwickelt und erprobt werden. In der vergangenen Woche konnte ein weiteres Projekt gewonnen werden, an dem Partner aus sieben Ostseeanrainerstaaten beteiligt sind. „BaltCityPrevention“ trägt der Herausforderung Rechnung, dass ein gesunder Lebensstil Belastungen im Gesundheitswesen reduzieren hilft.

Förderlich für diese Ausrichtung und den internationalen Erfolg des IEMG ist das Mitwirkung in Netzwerken, wie beispielsweise das eHealth for Regions Network, das eHealth Innovation Center, Scanbalt und Life Science Nord.

Neben Professor Roland Trill (seit 1987 an der Hochschule Flensburg), der beide Studienangebote ins Lebens gerufen hat, sind Professor Bosco Lehr (seit 2011) sowie Professor Rüdiger Breitschwerdt (seit 2014) feste Größen des IEMG. Durch die geschilderten Aktivitäten, angereichert durch Veröffentlichungen und europaweite Vorträge, hat sich das Institut einen überregionalen Namen gemacht. „Spricht man im Ostseeraum über eHealth, dann wird immer auch Flensburg genannt“, sagt Trill. Flensburg wird im September 2017 wieder Gastgeber einer internationalen Tagung werden, die Fachleute aus allen Ländern des Ostseeraums zusammenführen wird.

Das Gesundheitswesen der Zukunft (mit) zu gestalten!

Das ist unser Anspruch am Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen der Hochschule Flensburg.
Denn: die medizinische Versorgung steht vor wesentlichen Herausforderungen, die es anzunehmen gilt – u.a. bedingt durch Digitalisierung und demographische Entwicklung. Erforderliche Veränderungen in der Systemstruktur Gesundheit funktionieren nur in Kooperation mit dem Patienten als Gesundheitsmanager in eigener Sache. Wer aber ist dieser aktive und selbstinformierte Patienten-Typus? Welche Chancen oder Risiken bietet das digitalisierte Gesundheitswesen von morgen? Und, sind wir nicht schon längst mittendrin?
Diskutieren Sie dazu auf unserer Konferenz mit Entscheidungsträgern und Mitarbeitern aus dem Gesundheitswesen und vor allem mit interessierten Mitbürgern unserer Stadt und den angrenzenden Kreisen.

Flensburg und Gesundheit (FLeGE) 2017:
Impulse für das neue Gesundheitswesen – der Patient in der Hauptrolle
am 31. Mai 2017
im Audimax/Hörsaalzentrum auf dem Campus Flensburg
Thomas-Fricke-Str. 4 in 24943 Flensburg

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung!

Das Team des IEMG der Hochschule Flensburg

Flyer zur Veranstaltung

IEMG a la Romanesca

Eine Forschungsarbeit von Prof. Dr. Breitschwerdt mit Kollegen von der Universität Rostock (Institut für Informatik) wird auf der international anerkannten Tagung International Conference on Exploring Service Science (IESS 1.7) vorgestellt. Diese jährliche wissenschaftliche Konferenz findet mittlerweile zum achten Mal statt und gastiert dieses Jahr vom 24. – 26. Mai unter dem Motto Service Ecosystems in the Digital Mesh an der altehrwürdigen Sapienza – Università di Roma.
Professor Breitschwerdt freut sich sehr über die Annahme des Beitrags mit dem Titel „IT-Support in Workplace Health Promotion: Mobile Apps on the Rise“, der dort in einem Vortrag vorgestellt werden kann. Der zugrundeliegende Artikel über den Stand der IT-Unterstützung für betriebliche Gesundheitsförderung ist im Tagungsband (Lecture Notes in Business Information Processing Band 279, Springer-Verlag) zugänglich, http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-319-56925-3_4. Weitere Forschung zu diesem Bereich wird derzeit auf den Weg gebracht.

eHealth Masterstudierende auf der ConhiT

Ankunft auf der conhIT 2017 Foto: HS-Flensburg

Flensburg, 26.04.2017 – Die Studierenden des Masterstudienganges eHealth an der Hochschule Flensburg besuchten im Rahmen einer Exkursion die Conhit (Gesundheits-IT Kongress) in Berlin. Rund 400 Aussteller stellten auf der Messe innovative Lösungen im Gesundheitsbereich vor. „Auf der ConhIT konnten die Studierenden mit Marktführern und Experten aus der Gesundheits-IT-Branche in Kontakt treten und die neuesten Trends erfahren“, so Prof. Dr. Bosco Lehr, Leiter des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen an der Hochschule Flensburg.

Deutsch-dänische Netzwerkveranstaltung an der Hochschule

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes Demantec an der Hochschule statt.

Folgende Einblicke wurden in Fachvorträgen gegeben:
– Demenz aus medizinischer Sicht
– Der Weg durch das dänische Gesundheitssystem für Menschen mit Demenz
– Aktueller Stand des Projektes Demantec
– Austausch zum Thema Demenz

Besuch der demenzspezifischen Station Silvia des Malteser Krankenhauses St. Franziskus-Hospital in Flensburg.

Prof. Breitschwerdt Gutachter der Academy of Finland

Die Suomen Akatemia (Academy of Finland; http://www.aka.fi/en ) entspricht der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) und fördert wissenschaftliche Vorhaben in dem skandinavischen Land.
Als nur einer von vier Deutschen wurde Prof. Dr. Breitschwerdt vom IEMG in die neuste Begutachtungsrunde mit ca. 20 anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Europa für mehrere Tage nach Helsinki eingeladen.
Professor Breitschwerdt forscht verstärkt in den Gebieten Mobilisierung (mHealth) und Prozessorientierung der Gesundheitsversorgung.

Frohes neues Jahr 2017

Wir wünschen den Studierenden, Partnern und Interessenten des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen ein gesundes, frohes und erfolgreiches Jahr 2017!

Demenzpflege stärken – Grenz- und sektorenüberschreitende Kooperation

Am Mittwoch, den 14. Dezember 2016 fand die 2. Konferenz im Rahmen des Deutsch-Dänischen Projektes Demantec am University College Zealand statt.
Ausbildungseinrichtungen, Unternehmen, Gemeinden, Pflegeheime und viele weitere Akteure kamen zur Demantec Netzwerkveranstaltung. Im Fokus der Veranstaltung standen Unterstützungsmöglichkeiten von Ausbildungseinrichtungen, Forschern, Studierenden, Unternehmen, Pflegeheimen und weiteren Akteuren bei der Entwicklung von Lösungen, die Gesundheitsexperten befähigen innovative Technologien im Pflegesektor zu implementieren.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Lynn Jacken, jacken@hs-flensburg.de, Hochschule Flensburg, Tel. +49 461 48161 402.
Webseite: www.demantec.eu

eHealth Masterstudierende auf der Medica

img_3074img_3066Die Studierenden des eHealth-Masters besuchten im Rahmen einer Exkursion vom 15.11.2016 bis 17.11.2016 mit Prof. Dr. Breitschwerdt und Dennis Andrzejewski (wissenschaftlicher Mitarbeiter am IEMG) die MEDICA-Messe in Düsseldorf. Die Studierenden nahmen dort am MEDICA ECON FORUM der Techniker Krankenkasse (TK) mit dem zentralen Hauptthema „Player der Gesundheitsversorgung im Dialog“ teil. Prof. Dr. Breitschwerdt brachte sich an der Podiumsdiskussion „Digitale Gesundheit im internationalen Vergleich“ mit Frau Prof. Dr. Böckmann (FH Dortmund) und Herrn Adrian Schmid (eHealth Suisse) ein. Für das IEMG ergaben sich auf der weltweit größten Medizintechnik Messe interessante Kontakte sowohl auf Wissenschafts- als auch auf Unternehmensebene. In diesem Zuge bedanken wir uns für die Unterstützung der Exkursion durch die Techniker Krankenkasse (https://www.tk.de/) sowie den Firmen DMI Archivierung (http://www.dmi.de/) und CompuGroup Medical (https://www.cgm.com/). Für die Studierenden gab es zudem unter anderem einen spannenden Einblick in Wearable Technologies.
Weitere Informationen zur MEDICA finden Sie unter: http://www.medica.de/
(Ansprechpartner: Herr Prof. Dr. Rüdiger Breitschwerdt, breitschwerdt@hs-flensburg.de)

eHID – ein gelungener Start!

aaaaaaaDie auf der Plattform des Baltic Sea Campus on eHealth (BSC) erstmalig veranstalteten eHealth Innovation Days (eHID) waren ein voller Erfolg.  Bereits in der Eröffnung stellte Professor Dr.  Roland Trill, Leiter des BSC sowie des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen an der Hochschule Flensburg, die Ziele der Veranstaltung vor. „Die eHID sollen Wissenschaft,  Entwickler sowie Nutzer näher zueinander führen. Damit soll die führende Rolle der Ostseeregion in Sachen eHealth erhalten und ausgebaut werden. Aus deutscher Sicht werden Impulse erwartet, um den Abstand zu den führenden Ländern zu verringern. “
Mit Professor Gunnar Hartvigsen (Artic Universität Tromsö) und Professor Peeter Ross  (Technische Universität Tallinn) konnten führende Experten gewonnen werden. Eindrucksvoll beleuchteten sie die Bedeutung von eHealth für die Gesundheitswesen der Zukunft. Dabei wurde deutlich, dass die elektronische Patientenakte sowie die Telemedizin schnell zu einer Selbstverständlichkeit werden.  Dass Krankenhäuser in diesem Kontext eine wichtige Rolle spielen werden, wurde insbesondere im Referat von Dr.  Ronald Petru (Radboud University Medical Center) deutlich.
Innovationen von Unternehmen waren ein weiterer Schwerpunkt.  Hier überzeugte insbesondere die Vorstellung von Telemedica aus Riga.  Es wurde gezeigt, wie mobil die Versorgung seitens des Hausarztes in Lettland bereits ausgelegt ist.
Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag von Anna-Lena Pohl, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IEMG. Sie widmete sich der Frage, welche Rolle das Internet beim Aufbau einer guten Gesundheitskompetenz spielen kann.
Am Freitagmittag verließen die Besucher aus Dänemark, Estland, Lettland, Norwegen, Schweden und Deutschland Flensburg mit dem Versprechen, zu den zweiten eHealth Innovation Days am 7. und 8. September 2017 wieder nach Flensburg zu kommen.