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Zwischen Gesundheitswesen und Lifestyle

Zum Berufsbild des Gesundheitsmanagers ist auf den Seiten von abi.de ein interessanter Artikel erschienen:

Der Bereich E-Health beschäftigt sich mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Hier gilt es, bei ständig neuen Projekten und Technologien am Ball zu bleiben[…]

Der komplette Beitrag ist unter folgendem Link zu erreichen:
http://www.abi.de/beruf-karriere/berufsreportagen/gsp/gesundheitsmanager013983.htm

Krankenhausmanagement in der Praxis

Exkursion Diakonissenkrankenhaus Flensburg, Foto: FH-Flensburg

Studierende des Schwerpunktes Krankenhausmanagement an der Fachhochschule Flensburg lernten unter Leitung von Prof. Dr. Bosco Lehr im Rahmen einer studienbegleitenden Exkursion die Praxis im Diakonissenkrankenhaus in Flensburg kennen.

Wie interessant und vielseitig die Managementaufgaben im Krankenhaus sind, konnten Studierende der Fachhochschule Flensburg in der Krankenhauspraxis erfahren. Herr Prümm, kaufmännischer Direktor des Diakonissenkrankenhauses und Herr Brinkmann, Prokurist der Diako – Soziale Einrichtungen GmbH – beide ehemalige Absolventen des Krankenhausmanagement-Schwerpunktes der Fachhochschule Flensburg – hielten Vorträge zu aktuellen Themen im Klinik- und Pflegemanagement. „Welche Kompetenzen sind notwendig, um Karriere im Gesundheitssektor zu machen?“ und andere Fragen beantwortete Prümm den Studierenden anhand seiner persönlichen Biographie.

Spezielle Untersuchungen zum Beispiel bei Patienten mit Koronarer Herzkrankheit (KHK) lernten die Studierenden im Herzkatheterlabor und in der EKG-Diagnostik kennen. Besonders eindrucksvoll waren die modernen, diagnostischen Methoden und Prozessabläufe in der Notfallmedizin sowie in der Ambulanz des Krankenhauses. Die hohe Bedeutung der Digitalisierung wurde am Beispiel der Bilddatenverarbeitung und Bildanalyse in der radiologischen Fachabteilung deutlich. Auch die Vermittlung von medizinethischen Aspekten, beispielsweise im Umgang mit schwerkranken Patienten, kam nicht zu kurz.

Ein Höhepunkt des Besuches war die Präsentation von Martin Wilde, kaufmännischer Vorstand der Diako. Neben den klassischen Leistungskennzahlen des Krankenhauses zeigte Martin Wilde die zukünftigen betriebswirtschaftlichen Herausforderungen anhand von Beispielen auf. Abgerundet wurde der Besuch durch einen Beitrag zum Personalmanagement und der Personalentwicklung im Krankenhaus.

Eine Vielzahl der Studierenden aus den gesundheitsbezogenen Studiengängen der Fachhochschule absolvieren jedes Jahr Ihr berufspraktisches Semester in den Krankenhäusern in Flensburg. „Für die Studierenden gibt es sehr gute berufliche Perspektiven in den Krankenhäusern vor Ort“, so Prof. Lehr, Studiengangsleiter des Schwerpunktes Krankenhausmanagement an der Fachhochschule Flensburg.

Zwischen Herz-OP und Gen-Labor

Gruppe während der Einschleusung ins Gen-Labor, Foto: FH-Flensburg

Einmal im Jahr besuchen die Studierenden der Studiengänge Krankenhausmanagement und eHealth das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Unter der Leitung der Professoren Breitschwerdt und Trill lernten die Studierenden eine der modernsten Kliniken Europas wieder etwas besser kennen. Sie wurden herzlich von Frau Nina Hübner begrüßt. „Frau Hübner ist eine unserer ehemaligen Absolventen und für unsere Studierenden ist es immer wieder spannend zu sehen, welche Karriere man mit dem Abschluss an der Fachhochschule Flensburg machen kann“, freut sich Professor Trill über den für beide Seiten positiven Kontakt ins UKE.

Erster Höhepunkt war ein Vortrag des IT-Leiters, der berichtete, dass im Klinikum tatsächlich papierlos gearbeitet wird. Das ist im deutschen Gesundheitswesen immer noch ein Novum! „Nur drei Kliniken in Europa können diese Entwicklungsstufe der IT nachweisen“, weiß auch Professor Breitschwerdt zu berichten. Dieser Vortrag war insbesondere für die Studierenden des Master-Studiengangs eHealth von großem Interesse.

In fünf Gruppen aufteilt wurden dann einzelne Bereiche erkundet. So konnte eine Gruppe zwei Herz-Operationen anschauen und dabei einen Eindruck gewinnen, welch hoher personeller Aufwand im OP notwendig ist. Höhepunkt des Tages war sicher aber ein Gespräch mit einer der weltweit führenden Forscherinnen der Herzforschung. Der Blick in die Zukunft war beeindruckend. So sollen zum Beispiel Herzzellen gezüchtet werden, die dann anstelle abgestorbenen Gewebes eingepflanzt werden können. Abschließend zeigte ein Blick durch ein Mikroskop deutliche Unterschiede bei Zellen und Zellkulturen. „Das war eine neue Welt für unsere Studierenden, die ein Krankenhaus sonst nur aus der ökonomischen oder IT-Sicht kennen.“, so Prof. Trill, der diese Gruppe begleitete (das Foto zeigt die Gruppe bei der Einschleusung in das Gen-Labor).

Abschließend wurden die Studierenden eingeladen, sich für ein Praktikum am UKE zu bewerben. „Wir haben mit Studierenden der Fachhochschule Flensburg nur gute Erfahrungen gemacht.“, unterstrich Frau Hübner in der Verabschiedung, ein Lob, das die Professoren gerne mit zurück nach Flensburg nahmen.