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Demenzpflege stärken – Grenz- und sektorenüberschreitende Kooperation

Am Mittwoch, den 14. Dezember 2016 fand die 2. Konferenz im Rahmen des Deutsch-Dänischen Projektes Demantec am University College Zealand statt.
Ausbildungseinrichtungen, Unternehmen, Gemeinden, Pflegeheime und viele weitere Akteure kamen zur Demantec Netzwerkveranstaltung. Im Fokus der Veranstaltung standen Unterstützungsmöglichkeiten von Ausbildungseinrichtungen, Forschern, Studierenden, Unternehmen, Pflegeheimen und weiteren Akteuren bei der Entwicklung von Lösungen, die Gesundheitsexperten befähigen innovative Technologien im Pflegesektor zu implementieren.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Lynn Jacken, jacken@hs-flensburg.de, Hochschule Flensburg, Tel. +49 461 48161 402.
Webseite: www.demantec.eu

eHealth Masterstudierende auf der Medica

img_3074img_3066Die Studierenden des eHealth-Masters besuchten im Rahmen einer Exkursion vom 15.11.2016 bis 17.11.2016 mit Prof. Dr. Breitschwerdt und Dennis Andrzejewski (wissenschaftlicher Mitarbeiter am IEMG) die MEDICA-Messe in Düsseldorf. Die Studierenden nahmen dort am MEDICA ECON FORUM der Techniker Krankenkasse (TK) mit dem zentralen Hauptthema „Player der Gesundheitsversorgung im Dialog“ teil. Prof. Dr. Breitschwerdt brachte sich an der Podiumsdiskussion „Digitale Gesundheit im internationalen Vergleich“ mit Frau Prof. Dr. Böckmann (FH Dortmund) und Herrn Adrian Schmid (eHealth Suisse) ein. Für das IEMG ergaben sich auf der weltweit größten Medizintechnik Messe interessante Kontakte sowohl auf Wissenschafts- als auch auf Unternehmensebene. In diesem Zuge bedanken wir uns für die Unterstützung der Exkursion durch die Techniker Krankenkasse (https://www.tk.de/) sowie den Firmen DMI Archivierung (http://www.dmi.de/) und CompuGroup Medical (https://www.cgm.com/). Für die Studierenden gab es zudem unter anderem einen spannenden Einblick in Wearable Technologies.
Weitere Informationen zur MEDICA finden Sie unter: http://www.medica.de/
(Ansprechpartner: Herr Prof. Dr. Rüdiger Breitschwerdt, breitschwerdt@hs-flensburg.de)

eHID – ein gelungener Start!

aaaaaaaDie auf der Plattform des Baltic Sea Campus on eHealth (BSC) erstmalig veranstalteten eHealth Innovation Days (eHID) waren ein voller Erfolg.  Bereits in der Eröffnung stellte Professor Dr.  Roland Trill, Leiter des BSC sowie des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen an der Hochschule Flensburg, die Ziele der Veranstaltung vor. „Die eHID sollen Wissenschaft,  Entwickler sowie Nutzer näher zueinander führen. Damit soll die führende Rolle der Ostseeregion in Sachen eHealth erhalten und ausgebaut werden. Aus deutscher Sicht werden Impulse erwartet, um den Abstand zu den führenden Ländern zu verringern. “
Mit Professor Gunnar Hartvigsen (Artic Universität Tromsö) und Professor Peeter Ross  (Technische Universität Tallinn) konnten führende Experten gewonnen werden. Eindrucksvoll beleuchteten sie die Bedeutung von eHealth für die Gesundheitswesen der Zukunft. Dabei wurde deutlich, dass die elektronische Patientenakte sowie die Telemedizin schnell zu einer Selbstverständlichkeit werden.  Dass Krankenhäuser in diesem Kontext eine wichtige Rolle spielen werden, wurde insbesondere im Referat von Dr.  Ronald Petru (Radboud University Medical Center) deutlich.
Innovationen von Unternehmen waren ein weiterer Schwerpunkt.  Hier überzeugte insbesondere die Vorstellung von Telemedica aus Riga.  Es wurde gezeigt, wie mobil die Versorgung seitens des Hausarztes in Lettland bereits ausgelegt ist.
Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag von Anna-Lena Pohl, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IEMG. Sie widmete sich der Frage, welche Rolle das Internet beim Aufbau einer guten Gesundheitskompetenz spielen kann.
Am Freitagmittag verließen die Besucher aus Dänemark, Estland, Lettland, Norwegen, Schweden und Deutschland Flensburg mit dem Versprechen, zu den zweiten eHealth Innovation Days am 7. und 8. September 2017 wieder nach Flensburg zu kommen.

Health-Exploring Complexity (HEC) – An Interdisciplinary Systems Approach

img_0368Die beiden Mitarbeiter des Instituts, Dennis Andrzejewski und Anna-Lena Pohl, haben das IEMG auf der HEC 2016, die vom 28.08.-02.09. 2016 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München stattfand, vertreten. Die Zusammenlegung zweier großer Konferenzen, der Medical Informatics Europe (MIE) und der Jahrestagung verschiedener deutscher Fachgesellschaften, fand in dieser Form zum ersten Mal statt und war ein großer Erfolg. Durch die internationale Ausrichtung war das Vortrags- und Workshopangebot sehr breit gefächert. Auch die Ausstellung, an der das IEMG mit einem eigenen Stand beteiligt war, trug zum Netzwerken und Kennenlernen bei. Für das IEMG ergaben sich interessante Kontakte sowohl auf Unternehmens- als auch auf Wissenschaftsebene. Weitere Informationen zur HEC 2016 finden Sie unter: http://www.hec2016.eu/

Alumnitreffen 2016

Unser nächstes Treffen am 9. September rückt näher und ich hoffe, dass Sie den Termin in Ihren Kalendern ROT angestrichen haben. Wir möchten Sie am 9.9. um 15 Uhr im Central Cafe (Nordermarkt) treffen und mit Ihnen einige schöne Stunden mit Gesprächen verbringen.
Zu Beginn werde ich Sie natürlich darüber informieren, was sich bei uns in den vergangenen Monaten getan hat. Und das ist eine Menge!! Da es mein letztes Alumnitreffen sein wird, würde ich mich freuen, viele von Ihnen noch einmal zu treffen.
Prof. Dr. Roland Trill

Zwischen Gesundheitswesen und Lifestyle

Zum Berufsbild des Gesundheitsmanagers ist auf den Seiten von abi.de ein interessanter Artikel erschienen:

Der Bereich E-Health beschäftigt sich mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Hier gilt es, bei ständig neuen Projekten und Technologien am Ball zu bleiben[…]

Der komplette Beitrag ist unter folgendem Link zu erreichen:
http://www.abi.de/beruf-karriere/berufsreportagen/gsp/gesundheitsmanager013983.htm

Mobile Anwendungen für eine mobile Gesundheitsversorgung

Ein Beitrag von Prof. Dr. Breitschwerdt ist unlängst in der Reihe Edition HMD (Praxis der Wirtschaftsinformatik) des Springer-Verlages erschienen.

Anwendungssysteme für verschiedene mobile Endgeräte spielen in zunehmendem Maße auch im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle, mittlerweile häufig subsummiert unter dem Schlagwort M-Health. Insbesondere außerhalb von Krankenhäusern, Praxen, Versorgungszentren, wie beispielsweise in Pflege- oder Rettungsdienst als professionellen Anwendungsszenarien, ist man oftmals mit Situationen konfrontiert, die Informationen von anderer Stelle erfordern oder in denen auch unterwegs Aufgaben zu erledigen sind.

Demzufolge könnten die betroffenen Berufsgruppen auch sehr stark von M-Health-Anwendungen profitieren in ihrer Leistungserbringung – und somit auch deren Patientinnen und Patienten. Dieser Chance wird mehr und mehr Rechnung getragen durch das Angebot entsprechender Apps: Laut einer im Trend Guide Gesundheits-IT 2014/15 zitierten Studie dienten bereits 2013 von etwa 24.000 verfügbaren „Medical Apps“ ca. 7.400 Fachpersonal. In diesem Beitrag wird beschrieben, dass die Sicht der Anwendungsgruppen auf solche Möglichkeiten der Unterstützung positiv beurteilt werden kann, und es werden – auch für mobile Dienstleistungen außerhalb der Gesundheitsversorgung – Anforderungen an solche Assistenzsysteme für gängige Szenarien erhoben, die schließlich in einem Vorschlag einer Systemspezifikation münden.

Unter dem folgenden Link erfahren Sie näheres zum Sammelband Mobile Computing:
http://www.springer.com/de/book/9783658120283.

Ein Download des Artikels ist hier kostenpflichtig möglich.

Alumni 2016!

Unser nächstes Treffen am 9. September rückt näher und ich hoffe, dass Sie den Termin in Ihren Kalendern ROT angestrichen haben. Wie möchten wir Sie am 9.9. um 15 Uhr im Central Cafe (Nordermarkt) treffen und mit Ihnen einige schöne Stunden mit Gesprächen verbringen.
Zu Beginn werde ich Sie natürlich darüber informieren, was sich bei uns in den vergangenen Monaten getan hat. Und das ist eine Menge!! Bitte melden Sie sich per Mail bei Frau Tinzmann bis zum 22.08.2016 (Tinzmann@hs-flensburg.de) an, so dass wir dem Central Cafe eine ungefähre Teilnehmerzahl nennen können. Da es mein letztes Alumnitreffen sein wird, würde ich mich freuen, viele von Ihnen noch einmal zu treffen.
Prof. Dr. Roland Trill

eHID 2016

Am am 8. und 9.9. veranstalten wir die ersten eHealth Innovation Days auf unserem Campus. Wir haben ein tolles Programm zusammengestellt. Schauen Sie sich bitte das Programm unter www.ehealth-innovation.net an. Ich möchte Ihnen den (kostenfreien) Besuch sehr ans Herz legen! Sie werden begeistert sein! Was unsere europaweit ausgewiesenen Experten zu sagen haben werden, dürfte für jeden im Gesundheitswesen von großem Interesse sein. Nutzen Sie bitte die Registrierung auf der o.g. Webseite damit wir die notwendigen räumlichen Kapazitäten planen können!

Erfolgreicher Auftakt für „Demantec“

Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Severin und Prof. Dr. Bosco Lehr finden Unterstützung bei Demantec durch Flensburgs Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar. Die Hochschulratsvorsitzende Cathy Kietzer kam als Gast zur Auftaktveranstaltung. Foto: HS-FlensburgVizepräsident Prof. Dr. Thomas Severin und Prof. Dr. Bosco Lehr, Leiter des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen an der Hochschule Flensburg, werden zusammmen mit Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten aus Deutschland und Dänemark im deutsch-dänischen Interreg-Projektes „Demantec“ nach Lösungen suchen, um das Leben demenziell erkrankter Menschen zu verbessern. Flensburgs Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar unterstützt das Projekt auf politischer Ebene.

Der große Sitzungssaal der dänischen Kommunalverwaltung Apenrade in Dänemark war bis zum letzten Platz gefüllt. Mehr als 100 Fachleute aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich beider Länder nutzen die Gelegenheit, bei der Auftaktkonferenz des deutsch-dänischen Interreg-Projektes „Demantec“ dabei zu sein. Unter der Leitung von Prof. Dr. Bosco Lehr, Leiter des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen an der Hochschule Flensburg werden Wissenschaftler und Gesundheitsexperten aus Deutschland und Dänemark nach Lösungen suchen, das Leben demenziell erkrankter Menschen zu verbessern. Grenzüberschreitend arbeiten 10 Projektpartner an der Entwicklung innovativer eHealth-Technologien speziell für den Einsatz in Pflegeheimen.

Flensburgs Stadtpräsidenten Swetlana Krätzschmar unterstützt das Demantec- Projekt nachhaltig auf politischer Ebene. „Im Demantec- Projekt ist die Stadt Flensburg nicht nur durch die Stadtverwaltung, sondern auch durch das Malteser Krankenhaus und Gotthard-und-Anna-Hansen-Stift der Diako, private Anbieter und insbesondere durch die Hochschule Flensburg ein engagierter Partner bei der Umsetzung von Healthy Aging, dem gesunden Älterwerden, in unserer deutsch-dänischen Grenzregion. Nur durch Vernetzung und der Entwicklung von Aus- und Weiterbildungsangeboten für das Pflegepersonal kann dem Fachkräftemangel in Pflegeberufen auf beiden Seiten der Grenze entgegengewirkt werden “, so Krätzschmar.

Alle drei Sekunden würden auf der Welt Menschen an Demenz erkranken. 2015 waren es weltweit 46,8 Millionen Menschen. Im Jahr 2030 wird sich diese Zahl auf fast 75 Millionen Erkrankter erhöhen. In Deutschland leiden bereits jetzt schon 1,6 Millionen Menschen an Demenz. Das sind nur einige Fakten, die Dr. Klaus Weil, Chefarzt am Malteser Krankenhaus St. Franziskus Hospital aus Flensburg, den Fachleuten in seiner einleitenden Präsentation vorstellte.

Die Auftaktveranstaltung in Apenrade nutzen die Experten aus dem Gesundheitssektor, um sich mit ihrem Know-how vorzustellen und ihre Motivation für die Teilnahme an dem Demantec- Projekt zu erläutern. Ein Highlight war am Nachmittag der Besuch des dänischen Pflegeheimes „Rise Parken“, das erst 2013 eröffnet worden ist. Dort ist unter modernen, innovativen Gesichtspunkten eine ganz besondere Pflegeeinrichtung entstanden. „Besonders haben uns die Freiräume uns beeindruckt. So gibt es dort einen von Kindern aus der Umgebung und auch von Heimbewohnern genutzten Spielplatz mit Kunstrasen. Auch gibt es einen Sinnesgarten mit Klangspielen. In einem sogenannten „Snoozel Room“ können die Bewohner entspannen. Dieser Raum ist ganz besonders für unruhige demenziell Erkrankte geeignet“, so Prof. Dr. Bosco Lehr.

„Das Thema Demenz wird in den kommenden Jahren eine hohe Relevanz haben“, sagt auch Prof. Dr. Thomas Severin, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Hochschule Flensburg, die als Leadpartner das 2,5 Millionen Euro starke Projekt begleitet. Erstmals sind auch Industriepartner beteiligt, kleine und mittlere Unternehmen, die sowohl vorhandene als auch innovative Technologien in das Projekt einbringen werden. „Die Anpassung und Weiterentwicklung von vorhandenen Technologien und die anschließende Implementierung von mehreren Pilotstudien sollen Best-Practice-Ansätze liefern“, erklärt Severin, der auch die Verwendung der neuen Ansätze für die Lehre und Forschung sowie für den Bereich Weiterbildung erwartet.

An dem Demantec-Projekt sind insgesamt 10 Projektpartner und 21 Netzwerkpartner aus Deutschland und Dänemark beteiligt. Dieses Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.