Projekte

Das Institut verbindet die Lehre mit praxisorientierten Forschungsprojekten. Die Projekte ICT for Health und PrimCareIT sind so genannte Flagship-Projekte im Rahmen der Ostseestrategie. Auch die anderen aufgeführten Projekte, teilweise mit der Hochschule Flensburg als Leadpartner, stehen für Innovationen von eHealth-Technologien. Die Mitarbeit in den Projekten seitens der Studierenden insbesondere im Masterstudiengang  wird von den Professoren gefördert.

Unsere Projekte

“DEMANTEC“

Logo Demantec

Bei dem Projekt DEMANTEC („Demenz und innovative Technologien in Pflegeheheimen“) handelt es sich um ein Interreg5a-Projekt. Es widmet sich dem Thema Demenz und der Pflege demenzkranker Personen auf verschiedenen Ebenen.

Zum einen geht es um den Einsatz technologischer Produkte in der Pflege, zum anderen um die Einbindung dieser Entwicklungen in die Weiter- und Ausbildung des Pflegepersonals, um dem Fachkräftemangel in Pflegeberufen auf beiden Seiten der deutsch-dänischen Grenze entgegenzuwirken. Leadpartner des Projektes ist die Hochschule Flensburg.

Erste Veranstaltung:
Kick-Off Konferenz „Demantec – Demenz und innovative Technologien in Pflegeheimen“ am 21.06.2016 in Apenrade, Dänemark

Zielgruppe:
Innovative kleine und mittelständische Unternehmen aus der gesamten Ostseeregion im Bereich Pflege sowie Investoren.

Laufzeit: 2016 bis 2019
Webseite: http://www.demantec.eu

“Baltic-Sea-Campus-on-eHealth“


Logo Baltic Sea Campus on eHealth

Förderung durch das Wissenschaftsministerium von Schleswig-Holstein bis 2018. Eine neue Plattform für den Aufbau einer führenden Rolle von Schleswig-Holstein im Bereich eHealth in der Ostseeregion.

Erste Veranstaltung:
eHealth Innovationsmarkt 2016 an der Hochschule Flensburg

Zielgruppe:
Innovative kleine und mittelständische Unternehmen aus der gesamten Ostseeregion im Bereich eHealth sowie Investoren.

Laufzeit: bis 2018
Webseite: http://www.campus-on-ehealth.net

“eIC-deutsch-dänisches-eHealth-Innovation-Center“

Logo deu-daen eIC

Das Ziel des deutsch-dänischen eHealth Innovation Center ist es, eHealth-Lösungen in der grenzüberschreitenden Versorgung nutz­bar zu machen und ansässigen Unter­nehmen im HealthCare IT-Bereich den Markt­­eintritt zu erleichtern, besonders durch den Know-How-Transfer im Gesundheits­wesen über die Grenzen hinweg. Der Austausch zwischen Unternehmen soll unter anderem mithilfe einer deutsch-dänischen HealthCare IT-Kompetenzdatenbank und bilin­gualen eHealth-Anwendungen ermöglicht werden.

Das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Bosco Lehr wurde 2014 mit dem Deutsch-Dänischen Innovationspreis ausgezeichnet.

Laufzeit: Ongoing
Mehr unter: Innovationspreis
Webseite: Deutsch-Dänisches eHealth Innovation Center

“eHealth-for-Regions“
eHfR

Das eHealth for Regions Netzwerk bringt Experten aus der Gesundheits- und IT-Branche zusammen, um neue Wege in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung zu gehen. eHealth ist ein entscheidender Katalysator für die internationale Kooperation im Gesundheitssektor und eine wichtige Säule in der Europäischen Strategie für den Ostseeraum.

Derzeit umfasst das eHealth for Regions Netzwerk Partner aus den Ostseeanrainerstaaten Dänemark, Deutschland, Finnland, Lettland, Litauen und Schweden. Ziel des Netzwerks ist es, gemeinsame Projekte bei der Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen durchzuführen, den Erfahrungsaustausch zu fördern und somit die Bekanntheit und Akzeptanz von eHealth zu erhöhen.

Das Management Sekretariat ist seit 2008 an der Hochschule Flensburg angesiedelt. Das eHealth for Regions Netzwerk hat im Rahmen der EU-Ostseestrategie die offizielle Führungsrolle in der Verbreitung von eHealth im Ostseeraum inne.
Im Zusammenhang mit dem Netzwerk stehen zwei Flagship-Projekte: ICT for Health und PrimCareIT. Seit Juni 2012 hat das Netzwerk den Status einer Associated Expert Group in der NDPHS (Northern Dimension Partnership in Public Health and Social Well-being) und damit einen exponierten Platz in der Ostseeregion. Ansprechpartner und Leiter des Netzwerks ist Prof. Dr. Roland Trill.

“PrimCareIT“

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Im Rahmen des EU-Interreg-IVB-Flagship-Projektes „PrimCareIT“ entwickelte die Hochschule Flensburg seit Januar 2012 gemeinsam mit 16 Partnern aus sechs weiteren Ostsee-Anrainer-Staaten, Strategien und eHealth-Lösungen für die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum. Ziel von PrimCareIT ist die Bekämpfung der Abwanderung von Ärzten und medizinischem Fachpersonal aus ländlichen Regionen in die Ballungszentren. Hochqualifizierte Arbeitskräfte, die in abgelegenen oder ländlichen Gebieten in der Gesundheitsversorgung tätig sind, betrachten sich oft als beruflich isoliert und benachteiligt. Viele wandern deshalb auf Grund der besseren Arbeitsbedingungen in die Städte oder sogar ins Ausland ab. PrimCareIT will durch eine IT-unterstützte Vernetzung dieser hochqualifizierten Fachkräfte dem ländlichen Raum ein Stück seiner Attraktivität zurückgeben und die Gesundheitsversorgung der ansässigen Bevölkerung sichern. Medizinische Experten sollen sich per Tele-Konsultation und Tele-Mentoring unabhängig von ihrem Standort untereinander austauschen und fortbilden können. Lead Partner ist der South Ostrobothnia Health Care District in Finnland. Neben der Hochschule Flensburg sind Institutionen und Organisationen aus Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Schweden und Weißrussland an dem Projekt beteiligt. Das Gesamtbudget beträgt 2,56 Mio. EUR und wird mit EU-Mitteln aus dem INTERREG IV B Ostseeprogramm finanziert.

“HANC“
HANC

Aktives Altern in einer gesunden Region zu fördern ist das übergeordnete Ziel des Interreg Projektes Healthy Ageing Network of Competences (HANC).

Schneller Wissenstransfer zur Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen und deren Kommerzialisierung durch HANC-Partner für kommunale, regionale und internationale Märkte, sowie eine dynamische und sektorenübergreifende Kooperation und Vernetzung der regionalen Akteure (Wissenschaft, Industrie, Gesundheitswesen, Kommunen etc.) kennzeichnen die erfolgreiche Netzwerkstruktur von HANC.

“Gesundheitsportal-Flensburg“
Gesundheitsportal

Das Gesundheitsportal Flensburg ist ein seit 2011 bestehendes Angebot der Studierenden des MA eHealth für die Region. Dieses Angebot (aus der Region – für die Region, aktuell und werbefrei) ist in Deutschland einmalig. Es listet alle in Flensburg beheimaten Gesundheitsangebote, geordnet in die Rubriken „Gesund werden“ und „Gesund leben“, auf. Es versteht sich als eine wichtige Informationsplattform für die Flensburger Bevölkerung. Neue Service-Angebote wie „Neuigkeiten aus dem Gesundheitswesen“, regelmäßige oder einmalige Termine sowie Lexika und Checklisten wurden in den vergangenen Semestern neu entwickelt und hinzugefügt. Das Angebot wird weiter wachsen, da das Gesundheitsportal in jedem Semester Thema in den Lehrveranstaltungen des MA eHealth ist.

Über die dazugehörige Facebook-Seite werden weitere Information gepostet, die sonst oft im Medienrummel untergehen.

“VAILLL“

VAILLLVAILLL richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen, Arbeitsuchende und Studierende an Hochschulen oder anderen Weiterbildungseinrichtungen. Dabei ist VAILLL nicht auf eine bestimmte Branche ausgerichtet, sondern steht mit seinen verschiedenen Kursen und Möglichkeiten allen Branchen offen, wie z.B. den Bereichen Gesundheitswesen, Industrie und Handwerk.

Das Projekt „VAILLL – Virtuelle Akademie für Innovatives und Lebenslanges Lernen“ wurde von der EU gefördert und bietet Arbeitnehmern und Unternehmen nördlich und südlich der deutsch-dänischen Grenze viele Möglichkeiten im Bereich der webbasierten Weiterbildung. Es wurden Kurse über Entrepreneurship und die Verarbeitung von Aluminimum bis zu einem eTeaching-Kurs über Projektmanagement entwickelt und der Bevölkerung angeboten.

“ICT-for-Health“
ICT_logo

Das Projekt ICT for Health – Strengthening social capacities for the utilisation of eHealth technologies in the framework of ageing population- wurde von der Hochschule Flensburg geleitet. Als ein Flagship-Projekt der EU im Rahmen der Ostseestrategie wurde es von 2010-2012 finanziell von der EU gefördert.

Innovative eHealth-Lösungen können zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Patienten und medizinischem Fachpersonal (vor allem im ländlichen Raum) beitragen, insbesondere hinsichtlich der Vorbeugung und Behandlung von chronischen Erkrankungen. Per elektronischer Kommunikation, zum Beispiel zwischen Arzt und Patient, kann die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum verbessert und gleichzeitig die Kosteneffizienz im Gesundheitssektor gesteigert werden. Allerdings ist das Wissen über eHealth-Technologien und deren Akzeptanz bei der Bevölkerung und dem medizinischem Personal nicht hinreichend entwickelt.

Dementsprechend förderte das Projekt den Aufbau von Know-how sowie die Akzeptanzsteigerung von eHealth-Technologien zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen. Die Projektpartner verglichen nationale wie auch regionale eHealth-Strategien sowie Best-Practice-Beispiele und erarbeiteten Wege für deren Übertragbarkeit in die teilnehmenden Regionen.

ICT for Health zeichnete sich durch einen praxisnahen Verlauf aus, der alle eHealth-Akteure – Patienten, medizinisches Personal, Stakeholder aus Gesundheitsförderung, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft – in die Projektarbeit integrierte. So konnten Internetplattformen wie https://vivaport.eu und http://www.ehealth4citizen.eu/ entwickelt werden, die den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe entsprechen.

An dem Projekt waren 19 Partner aus acht Staaten der Ostsee-Region beteiligt.

“Gesundheitsregion-NORD“
GRN Logo

Die Hochschule Flensburg ist Gründungsmitglied der 2008 gegründeten Gesundheitsregion NORD. In ihr haben sich über 60 Gesundheitsdienstler und einschlägige Hochschulen aus den Kreisen Nordfriesland, Schleswig-Flensburg sowie der Stadt Flensburg zusammen geschlossen. Ziel ist die Verbesserung der Versorgung im Gebiet der GRN, auch in Zeiten des absehbaren Fachkräftemangels und des demographischen Wandels. Die Hochschule Flensburg bringt ihre eHealth-  und ökonomischen Kompetenzen in dieses Netzwerk ein. Mit Prof. Dr. Roland Trill stellt sie von 2008 bis 2013 den ersten Vorsitzenden.

Die GRN ist nun ein Verein.