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eHealth in Afrika: Die Kooperation mit Namibia wird ausgebaut


Die Zusammenarbeit mit Namibia startet in eine neue Dimension: Während eines Besuches an der Namibia University of Science and Technology (NUST) identifizierten Prof. Dr. Bosco Lehr, Leiter des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen und Vizepräsident für Internationales, sowie Prof. Dr. Thomas Schmidt, Direktor des Centers for Business and Technology in Africa, Kooperationsmöglichkeiten. Vor rund 15 Jahren legte Schmidt den Grundstein für die Kooperation zwischen Windhoek und Flensburg: Vonseiten der Hochschule Flensburg gründete er das German Centre for Logistics an der Namibia University of Science and Technology mit.
Frau Prof. Dr. Sehaam Khan von der Faculty of Health and Applied Sciences an NUST hob im Gespräch mit den beiden Flensburger Professoren die hohe Bedeutung von telemedizinischen Anwendungen, Big Data im Gesundheitswesen und den Ausbau des Krankenhausmanagements hervor.
„Im Bereich eHealth und Krankenhausmanagement gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte für wissenschaftliche Projekte“, so Prof. Dr. Bosco Lehr. Neben einigen Schwerpunkten in der medizinischen Informatik baut die Universität in der namibianischen Hauptstadt derzeit den Schwerpunkt Krankenhausmanagement aus und zeigte sich sehr interessiert an der langjährigen Expertise der Hochschule Flensburg in diesem Bereich. Auch das deutsch-dänische Projekt „Demantec“, bei dem die Hochschule Flensburg Leadpartner ist, wurde vorgestellt und stieß auf hohes Interesse.
Die Namibia University of Science and Technology hat mehr als 12.000 Studierende und ist international vernetzt. Neben mehreren Bachelorstudiengängen im gesundheitswissenschaftlichen Bereich bietet die Universität auch Masterstudiengänge und PhD-Programme im Gesundheitsbereich an.

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